
Das ägyptische Außenministerium kritisierte die israelische Regierung für die jüngsten Verstöße gegen die Waffenruhe mit der militant-islamistischen Hamas. Allein gestern waren bei Luftangriffen auf eine Polizeistation und ein Zeltlager im Gazastreifen mehr als 30 Menschen getötet worden. Der Appell Ägyptens richtete sich allerdings an beide Seiten. Es müssten jegliche Handlungen vermieden werden, die den derzeitigen Weg zu einer Befriedung gefährden könnten, hieß es.
Die Öffnung des Grenzübergangs Rafah zwischen dem Gazastreifen und Ägypten ist Teil des Waffenruhe-Abkommens. Der Übergang ist seit fast zwei Jahren nahezu ununterbrochen geschlossen gewesen. Es ist der einzige Weg in den Gazastreifen, der nicht über israelisches Staatsgebiet führt. Dieser wurde häufig von Hilfsorganisationen genutzt.
Diese Nachricht wurde am 01.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
