
Um eine Mehrheitsregierung bilden zu können, würde die AfD einen Koalitionspartner benötigen. Für die einzig mögliche Mehrheit ohne AfD müssten sich alle anderen fünf im neuen Landesparlament vertretenen Parteien auf eine Kooperation verständigen. Beide Varianten galten zuletzt als politisch unwahrscheinlich. Das vorläufige Ergebnis im Einzelnen:
Die AfD kommt auf 43,8 Prozent und hat ihren Stimmenanteil im Vergleich zur vorangegangenen Wahl mehr als verdoppelt. Die CDU dagegen verliert über die Hälfte und erhält 17,2 Prozent. Die Linke gibt 2,4 Punkte nach und liegt bei 8,6 Prozent. Die SPD legt 0,9 Punkte zu und erreicht 9,3 Prozent. Die Grünen kommen mit einem Plus von 3 Punkten auf 8,9 Prozent. Das BSW zieht mit 5,3 Prozent erstmals in den Landtag ein. Nicht mehr vertreten hingegen ist die an der bisherigen Regierung beteiligte FDP, die nur noch auf 2,6 Prozent kommt.
Die CDU konnte in keinem der 41 Wahlkreise ein Direktmandat gewinnen. 38 gingen an die AfD, die drei restlichen an Die Linke.
Diese Nachricht wurde am 07.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
