Weidel sprach von einem "Totalversagen" der Regierung. Sie erklärte, die Wahl in Sachsen-Anhalt signalisiere das Ende der schwarz-roten Koalition. Weidel bezeichnete den Regierungsentwurf für den Haushalt als verfassungswidrig. Merz entgegnete, die AfD verachte die demokratischen Institutionen und wolle eine - Zitat - "ethnische Säuberung nach Herkunft und Hautfarbe". Der CDU-Vorsitzende bekräftigte, die Bundesregierung wolle mit ihren Reformen die Wirtschaft stärken.
Im Anschluss wurden die Etats mehrerer Bundesministerien diskutiert. Die Opposition kritisierte etwa die geplante Verwendung der rund 140 Milliarden Euro im Wehretat. Verteidigungsminister Pistorius, SPD, bezeichnete das Budget als Sicherheitsversprechen. Außenminister Wadephul, CDU, bedauerte in seinem Zuständigkeitsbereich die Kürzungen bei der humanitären Hilfe. Auch Grüne und Linke verlangten mehr Geld, die AfD forderte mehr Mittel für Diplomatie.
Der Haushaltsentwurf für 2027 sieht Ausgaben von 555 Milliarden Euro vor. Die Neuverschuldung soll insgesamt bei 200 Milliarden Euro liegen.
Diese Nachricht wurde am 09.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
