
In einem Schreiben des Landesvorstands an die Mitglieder heißt es, alle Anstellungen in der Partei seien unter Beachtung bestehender Gesetze abgeschlossen worden. Gegen den Landesverband werde mit Falschbehauptungen und Verzerrungen Stimmung gemacht.
In Sachsen-Anhalt waren zuvor mehrere Fälle bekannt geworden, in denen Familienangehörige von AfD-Politikern bei Bundestagsabgeordneten der Partei angestellt wurden. Der AfD-Bundesvorsitzende Chrupalla sprach daraufhin von einem "Störgefühl". Er bestätigte zugleich einen Bericht des MDR, wonach er selbst seit 2017 in zwei Bürgerbüros die Ehefrau eines sächsischen AfD-Landtagsabgeordneten beschäftigt. Chrupalla betonte, das sei nicht problematisch. So sei der Ehemann erst 2019 in den Landtag in Dresden gewählt worden.
Diese Nachricht wurde am 12.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
