Thüringen
AfD scheitert mit Misstrauensantrag gegen Regierungschef Voigt

Die AfD in Thüringen ist mit einem Misstrauensvotum gegen Ministerpräsident Voigt von der CDU gescheitert.

    Mario Voigt (CDU, im Hintergrund), in einem Fernsehstudio neben Björn Höcke (AfD).
    Mario Voigt (CDU, im Hintergrund), in einem Fernsehstudio neben Björn Höcke (AfD). (picture alliance / dpa / Michael Kappeler)
    Im Landtag in Erfurt stimmten 33 Abgeordnete für AfD-Fraktionschef Höcke als neuen Ministerpräsidenten. 45 Stimmen wären für eine Abwahl von Voigt nötig gewesen. Höcke hatte das Misstrauensvotum mit der Entscheidung der Technischen Universität Chemnitz begründet, Voigt die Doktorwürde zu entziehen. Der CDU-Politiker wehrt sich juristisch gegen die Plagiatsvorwürfe.
    Die Thüringer AfD wird vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft und beobachtet.
    Diese Nachricht wurde am 04.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.