
Siegmund sagte im ZDF, er werde der Linie der AfD treu bleiben und eine politische Trendwende im Land vorantreiben. Die Hand seiner Partei sei für einen potenziellen Regierungspartner ausgestreckt, der diese Werte teile - diesen Partner sehe er aber aktuell nicht, so Siegmund.
Die Spitzenkandidatin des BSW, Wittig, deutete dagegen an, es gebe "spezifische Projekte", die sich ihre Partei mit der AfD gut zusammen vorstellen könne. Das BSW werde inhaltlich einzeln über Kooperationen entscheiden, sagte Wittig in der ARD.
Der amtierende Ministerpräsident Schulze gratulierte der AfD zum Wahlsieg. Überlegungen zu einem potenziellen Vier-Parteien-Bündnis erteilte er eine Absage und erklärte, dafür sei aktuell noch nicht die Zeit. Als CDU müsse man das Ergebnis erst einmal verdauen.
SPD-Generalsekretär Klüssendorf sprach im ZDF von einem "stabilen Ergebnis" für seine Partei. Grünen-Chef Banaszak sagte im ZDF, viele Stimmen für seine Partei seien sicher auch aus dem Versuch entstanden, eine rechte Regierung zu verhindern.
Die Bundes-Parteivorsitzende der Linken, Schwerdtner, sprach von enttäuschenden Zahlen und erklärte, die CDU sei für ihre Politik abgestraft worden.
Diese Nachricht wurde am 06.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
