Beschäftigung von Angehörigen
AfD-Vize Gottschalk sieht keine systematische Vetternwirtschaft in seiner Partei

Der stellvertretende AfD-Vorsitzende Gottschalk hat den Vorwurf einer systematischen Vetternwirtschaft in seiner Partei zurückgewiesen.

    Gottschalk steht an einem Redepult vor einem hellblauen Hintergrund, auf der das AfD-Logo abgebildet ist. Der Politik spricht und gestikuliert mit einer Hand.
    Der stellvertretende Bundessprecher der AfD Kay Gottschalk bei einer Wahlkampfveranstaltung iim Februar 2025 (picture alliance / dpa / Revierfoto)
    Die AfD greife bei Anstellungen auf Familienangehörige zurück, weil sie häufig drangsaliert werde, sagte Gottschalk im Deutschlandfunk. Er relativierte die Zahl der Beschäftigungen mit der gestiegenen Zahl der Mandatsträger. Gottschalk räumte jedoch fehlende Transparenz bei den Vorgängen ein. Er vertraue bei der Aufarbeitung auf eine geplante Kommission seiner Partei in Sachsen-Anhalt.
    Dort hatten AfD-Abgeordnete Angehörige von Parteifreunden beschäftigt. Mittlerweile wurden auch Fälle aus weiteren Landtagen und dem Bundestag bekannt.

    Hör-Tipp:

    Vorwürfe der Vetternwirtschaft: Es rumort in der AfD
    Diese Nachricht wurde am 18.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.