
Das geht aus einer in Berlin vorgestellten Langzeituntersuchung der Unfallforschung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft hervor.
Immer mehr Autofahrer räumten in der Umfrage des Verbands eigenes Fehlverhalten ein. Jeder zweite Autofahrer müsse sich sofort abreagieren, wenn er sich über andere ärgere. 47 Prozent drängelten den Daten zufolge, wenn der Verkehr ihnen zu langsam erscheint. Das sind gut zehn Prozent mehr als noch 2023.
Auch bei den Radfahrern deutet die Umfrage auf ein zunehmend aggressives Verkehrsverhalten hin. 43 Prozent von ihnen gaben an, an Zebrastreifen nicht unbedingt anzuhalten oder sich bei Fußgängern durchzuschlängeln. Auch das sind deutlich mehr als bei der Befragung 2023.
Diese Nachricht wurde am 17.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
