Nachfolge von Bundespräsident Steinmeier
Aigner (CSU): Eine Kandidatin für das höchste Staatsamt muss realistische Chancen haben

Die CSU-Politikerin Aigner hat sich dafür eingesetzt, eine Frau als Kandidatin für das Amt als Bundespräsidentin zu nominieren.

    Die CSU-Politikerin und Präsidentin des Bayerischen Landtags, Ilse Aigner, spricht in der 68. Plenarsitzung des Bayerischen Landtags am 28.01.2026 in München.
    Die CSU-Politikerin Ilse Aigner (Archivfoto vom Januar 2026). (picture alliance / dpa / Matthias Balk)
    Aigner, die derzeit Präsidentin des bayerischen Landtags ist, betonte in einem Interview der "Augsburger Allgemeinen", CDU und CSU sollten aber nur dann eine Frau ins Rennen schicken, wenn diese auch realistische Chancen auf das Amt habe. Mit Gesine Schwan und Dagmar Schipanski habe es bereits zweimal Kandidatinnen gegeben, von denen man gewusst habe, dass sie in der Bundesversammlung keine Mehrheit bekommen würden.
    Zu Spekulationen, sie wolle selbst für das Amt kandidieren, sagte Aigner, es sei jetzt zu früh, darüber zu reden. Sie schloss eine Kandidatur aber auch nicht aus. Neben Aigner wurden zuletzt in den Medien auchBundesfamilienministerin Prien oder EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen genannt. Die Amtszeit von Bundespräsident Steinmeier endet im März 2027. Es ist seine zweite Amtszeit; er darf dann nicht erneut antreten.
    Diese Nachricht wurde am 07.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.