Münchner Sicherheitskonferenz
Aktivisten kritisieren europäische Energiepolitik - Bundesaußenminister Wadephul kündigt selbstbewussten Auftritt gegenüber USA an

Vor dem Beginn der Münchner Sicherheitskonferenz haben Aktivisten von Greenpeace die europäische Energiepolitik kritisiert.

    Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace seilen sich von einem Kran mit einem Banner mit der Aufschrift "Break free from tyrants" in der Nähe der 62. Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) ab.
    Vor der 62. Münchner Sicherheitskonferenz seilen sich Aktivisten mit einem Banner von einem Kran ab. (Kay Nietfeld / dpa / Kay Nietfeld)
    An einem Baukran in der Nähe des Tagungsorts entrollten sie ein Banner, um auf die Abhängigkeit von Flüssiggas aus Russland und den USA aufmerksam zu machen. Dies stärke unberechenbare Machthaber wie Trump und Putin, erklärte die Energieexpertin von Greenpeace, Falke. Beide nutzten Energielieferungen an Europa als Druckmittel.
    Die Münchner Sicherheitskonferenz wird am Nachmittag von Bundeskanzler Merz mit einer Grundsatzrede eröffnet. Morgen will US-Außenminister Rubio sprechen. Bundesaußenminister Wadephul kündigte einen selbstbewussten Auftritt Deutschlands gegenüber den USA an. Es gehe darum, gemeinsam zu definieren was die NATO zusammenhalte und den Vereinigten Staaten zu zeigen, dass auch sie Europa brauchten, sagte Wadephul im ARD-Fernsehen.
    Diese Nachricht wurde am 13.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.