
Auf der asiatischen Seite der Stadt liefen die Demonstranten mit Trillerpfeifen durch die Straßen, um so auf sich aufmerksam zu machen. Die Versammlung wurde Augenzeugen zufolge von der Istanbuler Polizei durch Beamte in Zivil aufgelöst. Laut Medienberichten gab es auch Festnahmen. Die Organisatoren des Protestzugs erklärten, man könne queer lebende Menschen mit Verboten nicht zum Schweigen bringen. Man werde sich auch weiterhin für die Rechte von Schwulen, Bisexuellen, trans-Personen und queeren Menschen einsetzen.
Die Pride-Parade in Istanbul wurde seit 2015 jedes Jahr verboten. In der Regel begründen die Behörden ihr Vorgehen mit Sicherheitsbedenken.
Diese Nachricht wurde am 28.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
