Meeressäugetiere
Alle in Dänemark gestrandeten Pottwale gestorben

Die in den vergangenen Tagen vor der dänischen Insel Fanø gestrandeten Pottwale sind allesamt tot. Laut einem Medienbericht waren am Freitag vier Pottwale zwischen Fanø und der Halbinsel Skallingen entdeckt worden. Am Tag darauf seien zwei weitere Tiere hinzugekommen. 

    Ein Pottwal ist bei Sønderho auf der Insel Fanø gestrandet.
    Pottwal in Dänemark gestrandet (Ritzau Scan / Mads Claus Rasmussen)
    Bei den gestrandeten Tieren handelt es sich demnach um junge Männchen. Zunächst hatte es geheißen, einige Tiere seien noch am Leben.
    Es ist bereits das dritte Mal in diesem Jahr, dass Pottwale in Dänemark stranden. Erst vor drei Wochen tauchte ein fast 14 Meter langes Tier an einem Strand in Nordjütland auf. Wenige Tage später wurde ein weiterer Pottwal auf einer Sandbank in der Nähe der Stadt Esbjerg entdeckt. Vor den aktuellen Vorfällen war der Nachrichtenagentur Ritzau zufolge zuletzt vor zehn Jahren ein Pottwal in Dänemark gestrandet.
    Zu dieser Jahreszeit wandern männliche Wale laut der dänischen Umweltschutzbehörde aus den kalten Gewässern der Arktis in wärmere Gebiete südlich von England. Manchmal verirren sie sich dabei und geraten in flachere Gewässer.
    Diese Nachricht wurde am 22.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.