Donnerstag, 07. Juli 2022

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Analphabetismus in Deutschland
Wenn Lesen und Schreiben zur Qual wird

Es vergeht fast kein Tag, an dem wir nicht etwas lesen oder schreiben müssen. Doch für mehr als sechs Millionen Menschen in Deutschland ist das keine Selbstverständlichkeit. Sie müssen erfinderisch sein, um trotz Analphabetismus im Alltag zu bestehen.

Moderation: Regina Brinkmann | 07.09.2019

Eine weibliche Hand mit Kugelschreiber schreibt in der Volkshochschule Rostock bei einem Analphabten-Grundkurs in ein Heft.
Analphabeten-Grundkurs an der Volkshochschule (picture alliance / Bernd Wüstneck)
Oft versuchen die Betroffenen, ihre Probleme im Freundeskreis und am Arbeitsplatz über Jahre zu verbergen. Nur ein kleiner Teil schafft es im Erwachsenenalter, das Verpasste in VHS-Kursen oder anderen Fortbildungsangeboten nachzuholen.
In Campus & Karriere fragen wir nach: Warum lernen so viele Menschen nicht richtig lesen und schreiben? Wie schaffen es Betroffene, sich Hilfe zu holen? Welche Rolle können Arbeitgeber und Kollegen dabei einnehmen? Welche Kurse und Fortbildungsangebote sind sinnvoll?
  • Tim-Thilo Fellmer, Buchautor und ehemaliger funktionaler Analphabet
  • Ilka Koppel, Juniorprofessorin an der Pädagogischen Hochschule Weingarten
  • Nikola Amrhein, zuständig bei VHS Berlin-Neukölln für den Bereich Grundbildung
  • Niels Bernstengel, Mentor im Alphabetisierungsprojekt des DGB "Mento"
Sie können sich beteiligen. Rufen Sie uns kostenfrei an unter: 00800 – 44 64 44 64 – oder senden Sie eine Mail an campus@deutschlandfunk.de. Bis zum Sendungsbeginn können Sie auch eine Nachricht auf unserem Anrufbeantworter hinterlassen.