Europäischer Rechnungshof
Analyse: EU droht Engpass bei Rohstoffen für Energiewende

Der Europäische Rechnungshof warnt vor Engpässen bei der Versorgung mit kritischen Rohstoffen.

    Der Sitz des Europäischen Rechnungshofes auf dem Kirchberg in Luxemburg-Stadt. Aufnahme von 2006. Foto: Romain Fellens
    Europäischer Rechnungshof in Luxemburg (picture alliance / dpa / Romain Fellens)
    In einem Bericht der Behörde in Luxemburg heißt es, die EU sei bei 10 von 26 wichtigen Ressourcen weiterhin abhängig von wenigen Ländern. So werde Magnesium zu 97 Prozent aus China eingeführt. Ähnliche Abhängigkeiten gebe es bei Lithium, Nickel, Kobalt oder Kupfer. Auch bei der Erschließung von heimischen Rohstoffen sowie beim Recycling gibt es laut Bericht nur wenig Fortschritte.
    Die EU hat sich verpflichtet, bis 2050 klimaneutral zu sein und bis 2030 mindestens 42,5 Prozent ihrer Energie aus erneuerbaren Quellen zu erzeugen. Kritische Rohstoffe werden etwa für Windturbinen, Batterien und Solarpaneele benötigt.
    Diese Nachricht wurde am 02.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.