
Laut Medienberichten sagte Mangione vor Gericht, dass ihn seine Erfahrungen mit dem Gesundheitssystem als Patient mit einer Rückenverletzung zu der Tat motiviert hätten. In dem Verfahren wird dem 28-Jährigen unter anderem Stalking mit Todesfolge vorgeworfen. Die Urteilsverkündung ist für den 18. Dezember angesetzt.
Mangione hatte den 50-jährigen Versicherungschef im Dezember 2024 im New Yorker Stadtteil Manhattan auf offener Straße erschossen, nachdem er ihm bereits länger nachgestellt hatte. Der Fall hatte weltweit Aufmerksamkeit erregt. In den USA löste er neben Empörung auch ungewöhnlich viele Sympathiebekundungen für Mangione aus. Viele Amerikaner kritisieren die hohen Kosten des Gesundheitssystems im Land.
Diese Nachricht wurde am 14.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
