Oberlandesgericht Stuttgart
Anklage wegen Agententätigkeit für Russland

Die Bundesanwaltschaft hat am Oberlandesgericht Stuttgart Anklage gegen einen weiteren mutmaßlichen Agenten Moskaus erhoben.

    Stuttgart: Das Eingangsschild hängt vor dem Oberlandesgericht an einem Zaun.
    Am Oberlandesgericht in Stuttgart wurde Anklage gegen einen weiteren mutmaßlichen russischen Agenten erhoben (Archivbild). (Marijan Murat/dpa)
    Er soll im Auftrag eines russischen Nachrichtendienstes Pakete mit GPS-Trackern von Köln in Richtung Ukraine verschickt haben, um Transportabläufe für spätere Pakete mit Brandsätzen auszuforschen.
    Der Ukrainer war nach seiner Festnahme in der Schweiz im Dezember nach Deutschland ausgeliefert worden. Der Mann hat laut Bundesanwaltschaft zwei Komplizen, gegen die in Stuttgart bereits Anklage erhoben wurde. Die Behörde wirft dem Trio unter anderem Agententätigkeit zu Sabotagezwecken und Verabredung zur schweren Brandstiftung vor. 
    Diese Nachricht wurde am 09.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.