Nordsee-Gipfel
Anrainerstaaten beschließen Investitionspaket

Zum Auftakt des Nordsee-Gipfels in Hamburg haben die Anrainerstaaten einen Investitionspakt für Windenergie beschlossen.

    Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (Mitte) spricht während des Nordseegipfels in Hamburg mit Ministern der Nordseeanrainerstaaten.
    Der Nordsee-Gipfel in Hamburg hat begonnen. (picture alliance/ASSOCIATED PRESS/Martin Meissner)
    Die von den Energieministern unterzeichnete Vereinbarung sieht unter anderem vor, Offshore-Windenergieanlagen mit Stromanbindungen mehrerer Anrainerländer zu vernetzen. Bundeswirtschaftsministerin Reiche erklärte, damit schaffe man bezahlbare Energie, reduziere strategische Abhängigkeiten und erhöhe die Resilienz Europas.
    Am Mittag kommen die Staats- und Regierungschefs der Nordsee-Anrainerstaaten sowie Vertreter der NATO zusammen. Auch rund 100 Firmen und Verbände sind auf dem Gipfel vertreten. Themen sind neben der Offshore-Windkraft und der Wasserstofftechnologie die maritime Sicherheit. Dazu hatte Wirtschaftsministerin Reiche zum Auftakt erklärt, es gebe zunehmend Angriffe auf Stromnetze, Pipelines sowie wichtige Datenkabel. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft forderte die Anrainerstaaten auf, die Sicherheit der Infrastruktur stärker in den Blick zu nehmen. Gefahrenabwehr bleibe grundsätzlich eine staatliche Aufgabe, sagte die Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, Andreae, im Deutschlandfunk.
    Diese Nachricht wurde am 26.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.