Statistik
Anteil der Alleinlebenden in Deutschland auf rund 21 Prozent gestiegen

In Deutschland lebt etwa jeder fünfte Mensch allein in einem Haushalt.

    Ein älterer Mann sitzt vor dem Fernseher mit Fernbedienung.
    Besonders viele ältere Menschen leben allein (Archivbild). (imago images / imagebroker)
    Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind es rund 17,3 Millionen. 2005 lag der Anteil der Alleinwohnenden rund vier Prozent niedriger. Bei jungen Erwachsenen im Alter zwischen 25 und 34 Jahren und Älteren ab 65 Jahren sind es überdurchschnittlich viele.
    Erfasst wurde laut Bundesamt der Anteil von Einpersonenhaushalten, der Familienstand der Befragten blieb dabei unberücksichtigt. Zudem wurden nur private Hauptwohnsitze erfasst. Menschen etwa in Alten- und Pflegeheimen oder in Gemeinschaftsunterkünften flossen nicht in die Betrachtung ein.
    Laut dem Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung steht die Entwicklung seit Jahrzehnten in engem Zusammenhang mit den niedrigen Kinderzahlen und der alternden Gesellschaft sowie dem steigenden Anteil von Singles und dem Aufschub der Familienbildung in höhere Altersbereiche. Hinzu kämen neue Lebensformen wie "bilokale Paarbeziehungen" – also Partnerschaften mit getrennten Haushalten.
    Diese Nachricht wurde am 24.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.