
In einer Erklärung des Gremiums heißt es, man sei zutiefst besorgt angesichts von Berichten über Verstöße von Strafverfolgungsbeamten unter anderem gegen ethnische und religiöse Gruppen, gegen indigene Völker und Ausländer. Dazu zählten willkürliche und lang andauernde Inhaftierungen ohne ordnungsgemäßes Gerichtsverfahren sowie außergerichtliche Tötungen. Hinzu kämen Fälle von Folter, Misshandlung und sexualisierter Gewalt. Neu-Delhi müsse alle Vorwürfe untersuchen und Verantwortliche vor Gericht stellen.
Das UNO-Komitee (CERD) besteht aus 18 unabhängigen Menschenrechtsexperten, die die Einhaltung des Übereinkommens zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung durch dessen 182 Mitgliedstaaten überwachen. Seine Stellungnahmen sind nicht bindend.
Diese Nachricht wurde am 25.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
