
Landesparteichefin Wolter sagte der Deutschen Presse-Agentur, Prosors Vorwurf eines - Zitat - "völlig enthemmten" und "systematischen" Israel- und Judenhasses in ihrer Partei weise sie in aller Deutlichkeit zurück. Das Existenzrecht Israels und der Schutz jüdischen Lebens seien klare Beschlusslage der Linken. Jegliche Kritik an der israelischen Regierungspolitik pauschal als Antisemitismus zu diffamieren, sei jedoch unlauter, fügte Wolter hinzu.
Israels Botschafter Prosor hatte erklärt, er sehe nach dem Wahlsieg der Partei in Berlin eine unmittelbare Existenzgefahr für die jüdische Gemeinschaft in der Hauptstadt. Auch die Deutsch-Israelische Gesellschaft Berlin-Brandenburg warnte vor einer von der Partei geführten Landesregierung.
Die Linke will in dieser Woche erste Gespräche mit Grünen und SPD über eine mögliche Zusammenarbeit in Berlin abhalten.
Diese Nachricht wurde am 22.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.




