Personalie
Antisemitismusbeauftragter Klein wechselt zur OECD

Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Klein, verlässt das Amt nach acht Jahren.

    Felix Klein spricht in der Bundespressekonferenz. Er sitzt vor einer blauen Wand und hebt eine Hand.
    Felix Klein, Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus (dpa / Kay Nietfeld)
    Wie Klein in Berlin mitteilte, wird ihm zum Sommer die Leitung der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in Paris übertragen. Über seine Nachfolge werde die Bundesregierung zu gegebener Zeit befinden.
    Mit Klein war 2018 erstmals ein Beauftragter der Bundesregierung berufen worden, der für die Bekämpfung von Antisemitismus und den Schutz und die Sichtbarmachung von jüdischem Leben zuständig ist. Die Stelle war auf Verlangen des Bundestags nach zunehmenden antisemitischen Vorfällen geschaffen worden.
    Klein sagte, es sei ihm Freude und Ehre gewesen, dazu beitragen zu können, den Kampf gegen Antisemitismus in Deutschland wirksamer zu gestalten, insbesondere durch die Schaffung von Strukturen und die Bündelung von Kräften.
    Diese Nachricht wurde am 12.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.