Mittwoch, 05. Oktober 2022

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Arbeiten im digitalen Zeitalter
"Es ist ein Online-Niedrig-Lohn-Sektor entstanden"

Maschinen ersetzen den Menschen im Berufsalltag. Maschinen überwachen den Menschen bei der Arbeit. Matthias Martin Becker fragt in seinem Buch "Automatisierung und Ausbeutung", wie die Künstliche Intelligenz und der digitale Kapitalismus unser Leben verändern.

Matthias Martin Becker im Corsogespräch mit Susanne Luerweg | 14.06.2017

    Ein Bereich, in dem immer mehr Roboter eingesetzt werden: bei der Präzisionsarbeit am OP-Tisch
    Ein Bereich, in dem immer mehr Roboter eingesetzt werden: Präzisionsarbeit am OP-Tisch (picture-alliance / dpa / Lapresse)
    Menschenleere Hallen. Nur leise surrende Geräusche von Robotern, die energisch die Regalreihen entlangfahren, Autos zusammenschrauben, Kühlschränke montieren. Kein Arbeiter weit und breit. Auch in Pflegeheimen, an Operationstischen, in Callcentern. Überall, wo es geht, ersetzt die Maschine den Menschen. Sieht so das Arbeiten 4.0 aus?
    Der Journalist und Autor Matthias Martin Becker widmet sich der Frage nach dem Einfluss der Künstlichen Intelligenz auf unsere Arbeitswelt. Sein Buch "Automatisierung und Ausbeutung" beleuchtet den digitalen Kapitalismus. Im Corsogespräch erzählt er, welche Bereiche besonders betroffen sind - und wo der Mensch keine Angst vor der Maschine haben muss.
    Hinweis: Das Gespräch können Sie nach der Sendung mindestens sechs Monate lang als Audio-on-demand abrufen.