Koalitions-Pläne
Arbeitgeberverband Gesamtmetall kritisiert SPD-Abrücken beim Thema Krankschreibungen

In der Debatte über eine Attestpflicht ab dem ersten Krankheitstag kritisiert der Arbeitgeberverband Gesamtmetall die jüngsten Äußerungen von Bundesarbeitsministerin Bas.

    Auf einem Tisch liegen eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung und ein blauer Stift.
    Eine traditionelle Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (Symbolfoto), die es inzwischen auch elektronisch gibt. (picture alliance / Zoonar / stockfotos-mg)
    Hauptgeschäftsführer Zander sagte der "Rheinischen Post", wenn die SPD und ihre Kovorsitzende das in der Koalition vereinbarte Vorhaben nicht mehr wollten, dann müssten stattdessen Karenztage eingeführt werden. Derzeit sei der Krankenstand in Deutschland insgesamt zu hoch. Zuvor hatte Bundesarbeitsministerin Bas die Pläne der schwarz-roten Koalition zur Einführung einer verpflichtenden Krankschreibung ab dem ersten Tag infrage gestellt und erklärt, man sollte sich schon noch einmal fragen, ob das sinnvoll sei.
    Auch müsse es aus ihrer Sicht etwa eine Ausnahme für tarifgebundene Unternehmen geben, die bereits eigene Regelungen vereinbart haben.
    Diese Nachricht wurde am 01.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.