
Nach Angaben des Franziskanerordens haben sich bereits mehr als 350.000 Menschen angemeldet, um in der päpstlichen Basilika San Francesco die Reliquien zu sehen. Franz von Assisi (1181/82-1226) gehört zu den bekanntesten Heiligen der katholischen Kirche. Er war auch Namensgeber für den vergangenes Jahr verstorbenen Papst Franziskus.
Der Sohn eines reichen Tuchhändlers soll sich zu Beginn des 13. Jahrhunderts mit Anfang 20 von seiner Familie losgesagt und sein Leben dem Glauben verschrieben haben. Der Gründer des Franziskanerordens führte ein Leben in Armut und wurde bereits zwei Jahre nach seinem Tod mit Mitte 40 für heilig erklärt.
Grab bereits 1818 freigelegt
Der Sarg mit Franziskus' Leichnam war bisher nicht öffentlich zugänglich, obwohl sein Grab bereits 1818 freigelegt wurde. Seine Knochen wurden mehrfach wissenschaftlich untersucht und auf Echtheit geprüft, zuletzt 2015.
Die Ausstellung wird von der Kirche damit begründet, dass Gläubigen zum 800. Todestag ein "unmittelbares, sinnliches Erlebnis" ermöglicht werden solle. Die Ausstellung wird am Wochenende eröffnet und dauert bis zum 22. März.
Diese Nachricht wurde am 17.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
