Moskau beklagt das in offiziellen Äußerungen und fordert Washington auf, die Vereinbarung um ein Jahr zu verlängern. Die USA äußerten sich nicht dazu.
Der so genannte New-Start-Vertrag war 2010 unterzeichnet worden. Das Abkommen beschränkte die Zahl der strategischen Nuklearsprengköpfe auf je 1.550, die Zahl der einsatzbereiten Abschussvorrichtungen auf 700.
Washington hat mehrfach gefordert, dass auch China in künftige atomare Abrüstungsverträge eingebunden wird. Dem verweigert sich die Führung in Peking bislang. Auch Chinas Verbündeter Russland lehnt das ab.
Experten warnen vor einem neuen Wettrüsten. Der Präsident der Münchner Sicherheitskonferenz, Ischinger, sagte im Deutschlandfunk, ohne Abrüstungsmechanismen könnten weitere Staaten erwägen, sich nuklear zu bewaffnen.
Diese Nachricht wurde am 05.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
