Tschechien
Attacke neuer rechtsgerichteter Babis-Regierung auf öffentlich-rechtlichen Rundfunk befürchtet: Beschäftigte warnen

In Tschechien warnen Beschäftigte des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vor einem Verlust der Unabhängigkeit ihrer Sendeanstalten.

    Das Firmenlogo des öffentlich rechtlichen Fernsehsenders Ceska Televize auf dem Hauptgebäude am 8. Januar 2026 in Prag, Tschechische Republik
    Das Firmenlogo des öffentlich rechtlichen Fernsehsenders Ceska Televize auf dem Hauptgebäude in Prag (picture alliance / imageBROKER / Josef Kube)
    Rund 1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterzeichneten eine Petition, die die Beibehaltung des bisherigen Rundfunkgebührensystems fordert. Die neue rechtsgerichtete Regierung Tschechiens unter Regierungschef Babis plant, die öffentlich-rechtlichen Anstalten ab dem kommenden Jahr aus dem Staatshaushalt zu finanzieren. Dies hätte eine direkte Abhängigkeit von der Regierung zur Folge.
    Die Intendanten der öffentlich-rechtlichen Sender Tschechiens hatten zuvor bereits die neue Führung des Landes aufgefordert, an der Debatte über das künftige Finanzierungsmodell beteiligt zu werden. Darauf wurde bislang nicht reagiert.
    Diese Nachricht wurde am 10.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.