
Es stellte zudem die besondere Schwere der Schuld fest, was eine Freilassung auf Bewährung nach 15 Jahren Gefängnis erheblich erschwert. Der zweite Senat entsprach damit den Forderungen der Bundesanwaltschaft. Das Gericht sah einen islamistischen Hintergrund. Es erklärte, der Täter habe als Reaktion auf die Situation in islamischen Ländern willkürlich ausgewählte Menschen in Deutschland angreifen und töten wollen.
Der Mann war im Februar 2025 mit einem Fahrzeug in einen Demonstrationszug der Gewerkschaft Verdi gerast. Dabei wurden eine Frau und ihr Kind getötet sowie zahlreiche Personen verletzt. Die Verteidigung hatte auf eine Freiheitsstrafe von 15 Jahren und die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus plädiert.
Diese Nachricht wurde am 06.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
