Beschluss in Paris
Auch französischer Fußballverband FFF unterstützt erneute Infantino-Kandidatur als FIFA-Chef nicht

Im Streit um den Präsidenten des Weltfußballverbands FIFA, Infantino, nimmt der Druck aus Europa zu.

    Portät des FIFA-Präsidenten Gianni Infantino
    FIFA-Präsident Gianni Infantino (imago / Joeran Steinsiek)
    Der französische Nationalverband FFF - einer der größten weltweit im Fußball - wird die angekündigte erneute Kandidatur Infantinos als FIFA-Chef nicht unterstützen. Das beschloss das Exekutivkomitee des FFF auf einer Sitzung in Paris. Sein Präsident Diallo sagte, man habe kein Vertrauen mehr in Infantino.
    Zuletzt hatten bereits andere europäische Verbände sowie die UEFA und weitere Kontinentalverbände den Rückzug Infantinos aus dem Amt gefordert. Hintergrund ist der inzwischen wieder verworfene Plan Infantinos, Anteile an Turnieren des Weltverbandes an private Investoren zu verkaufen - unter anderem an solche aus dem Umfeld von US-Präsident Trump.
    Die Wahl des künftigen FIFA-Präsidenten findet im kommenden März statt. Bislang gibt es noch keine Gegenkandidaten.
    Diese Nachricht wurde am 11.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.