Künstliche Intelligenz
Auch Googles KI-Software Gemini drang bei Tests in echte Unternehmen ein

Auch die KI-Software von Google - Gemini - hat sich bei Tests eigenständig in echte Unternehmen gehackt.

    Google-Schild an der Wand hinter der Rezeption im Google-Hauptquartier im Silicon Valley.
    Das Google-Hauptquartier im Silicon Valley (IMAGO / imageBROKER / Offenberg)
    Das machte Google nun auf Nachfrage des "Wall Street Journal" bekannt. Demnach erreigneten sich die Fälle im Mai, Google soll darüber im Juli von seinem Kooperationspartner informiert worden sein. Aus Sicht des Internetkonzerns sei es nicht notwendig gewesen, die Zwischenfälle öffentlich zu machen, da dabei kein Schaden entstanden sei. Zudem habe die KI die Attacken beendet, als ihr klar geworden sei, dass sie in Systeme echter Unternehmen eingedrungen sei – und nicht in simulierte. Insgesamt soll es drei Fälle gegeben haben. In einem davon erriet die KI Passwörter, um in ein geschütztes System zu gelangen. In den beiden anderen Fällen fand sie Zugangsdaten in einer Datenbank.
    Es ist das erste Mal, dass Google öffentlich von Fällen berichtet, bei denen Gemini eigenständig auf fremde Systeme zugriff. Ähnliche Fälle waren zuletzt von den KI-Systemen von Anthropic, OpenAI und Meta bekannt geworden.
    Diese Nachricht wurde am 19.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.