
Die Wiederwahl des Schweizers beim FIFA-Kongress im März 2027 werde Neuseeland nicht mehr unterstützen, teilte NZF mit. Damit stellt sich Neuseeland gegen die Führung des ozeanischen Kontinentalverbands OFC. Dieser hatte nach einer Sitzung seines Exekutivkomitees erklärt, man begrüße, dass die FIFA den Plan zum Verkauf von Rechten an Turnieren des Weltverbandes an private Investoren gestoppt habe.
Uneinheitliche Haltung in Ozeanien
Aus Ozeanien kommen elf der insgesamt 211 stimmberechtigten FIFA-Mitgliedsverbände. Die Mehrheit dürfte weiterhin hinter Infantino stehen. So bekannte sich der Fußballverband Neukaledoniens öffentlich und ausdrücklich zur Unterstützung des amtierenden FIFA-Präsidenten und lobte dessen Einsatz für die Entwicklung des Weltfußballs und die Chancengleichheit zwischen den Nationen.
Auch weltweit bleibt die Unterstützung für Infantino gespalten. Die Kontinentalverbände Europas (UEFA), Asiens (AFC), Nord- und Mittelamerikas sowie der Karibik (Concacaf) hatten zuletzt in einem offenen Brief einen Neuanfang an der Spitze der FIFA gefordert. Allerdings gibt es innerhalb von AFC und Concacaf Verbände, die weiterhin hinter dem FIFA-Chef stehen. Die Verbände Afrikas (Caf) und Südamerikas (Conmebol) unterstützen Infantino derzeit ebenfalls.
Diese Nachricht wurde am 14.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
