
Ministerpräsident Fico sagte laut dem Nachrichten-Portal "Dennik N", man wolle dagegen vorgehen, dass der Beschluss mit qualifizierter Mehrheit angenommen worden sei. Zuvor hatte Ungarn bereits eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof gegen das Verbot angekündigt. Beide Länder hatten gestern gegen das Gesetz gestimmt, das ein Ende des Imports von russischem Pipeline-Gas bis Ende September 2027 vorsieht. Ungarn und die Slowakei pflegen trotz des Ukraine-Kriegs engere Beziehungen zu Moskau und beziehen in großem Umfang russische Energielieferungen.
Die EU will durch den Abbruch der Gasgeschäfte mit ihrem früheren Hauptlieferanten Russland diesem eine wichtige Einnahmequelle zur Finanzierung des Kriegs gegen die Ukraine entziehen.
Diese Nachricht wurde am 27.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
