
Ministerpräsident Sanchez erklärte, die Anbieter sollten verpflichtet werden, Systeme zur Altersüberprüfung einzuführen. Jugendliche müssten vor dem - wie er sagte - "digitalen Wilden Westen" geschützt werden. In einer Rede auf einer internationalen Konferenz in Abu Dhabi kündigte Sanchez zudem an, dass seine Regierung in der kommenden Woche einen Gesetzentwurf vorlegen werde, mit dem Führungskräfte von Sozialen Medien für illegale Inhalte und Hassreden zur Verantwortung gezogen werden sollten.
Australien hatte im Dezember als erstes Land ein Zugangsverbot zu Sozialen Medien für Jugendliche unter 16 Jahren eingeführt. Neben Spanien erwägen weitere Länder ähnliche Maßnahmen. So stimmte kürzlich die französische Nationalversammlung für ein Verbot für Kinder unter 15 Jahren.
Diese Nachricht wurde am 03.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
