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"Zutiefst verletzend"
Auch US-Regierung wirft Roger Waters vor, antisemitische Symbole zu verwenden

Nach dem Eklat um ein Konzert von Pink-Floyd-Mitbegründer Roger Waters wirft auch die US-Regierung dem Musiker vor, antisemitische Symbole verwendet zu haben.

07.06.2023
    Der Musiker Roger Waters bei einem Konzert
    Roger Waters bei einem Konzert in Bologna am 28. April 2023 (imago / Live Media / Michele Nucci)
    Das US-Außenministerium erklärte, das Konzert im Mai habe eine Bildsprache enthalten, die für Juden zutiefst verletzend sei. Waters habe in seiner Karriere immer wieder antisemitische bildliche Ausdrücke verwendet, um Juden zu verunglimpfen.
    Der 79-Jährige Sänger war in Berlin in einem langen schwarzen Ledermantel mit roter Armbinde aufgetreten. Die Polizei ermittelt wegen Volksverhetzung und argumentiert, die Kleidung habe der eines SS-Offiziers geähnelt. Roger Waters wies die Kritik nach dem Konzert als "böswillige Angriffe" zurück. Die kritisierten Elemente seien als klares Zeichen gegen Faschismus und Ungerechtigkeit zu verstehen.
    Diese Nachricht wurde am 07.06.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.