
Ben-Gvir hatte in einem Podcast erklärt, er halte Tötungen in Gaza für richtig, und sprach von 30 bis 40 Menschen pro Nacht. Es gebe im Gazastreifen Menschen, die es nicht verdient hätten, zu leben.
Der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Hardt, bezeichnete die Aussagen als menschenverachtend. Die EU müsse Ben-Gvir mit Sanktionen belegen, sagte der CDU-Politiker dem Deutschlandfunk. Ähnlich äußerten sich die außenpolitischen Sprecher von SPD und Grünen im Bundestag, Ahmetović und Düring. Die Linken-Politikerin Reisner rief die Bundesregierung auf, alle Waffenexporte nach Israel zu stoppen. Zudem müsse das Assoziierungsabkommen zwischen der EU und Israel ausgesetzt werden, sagte Reisner dem Deutschlandfunk.
Diese Nachricht wurde am 18.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
