Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Sicherheitspolitik
Außenminister Wadephul beendet Nordafrikareise nach Tunesien und Algerien

Bundesaußenminister Wadephul beendet heute seine zweitägige Nordafrikareise mit einem Besuch in Algerien.

    Johann Wadephul (CDU), Bundesaußenminister, gibt mit Mohamed Nafti, Außenminister von Tunesien, eine Pressekonferenz. Beide schütteln sich vor einem blauen Hintergrund die Hände.
    Bundesaußenminister Johann Wadephul ist in Tunesien mit seinem Amtskollegen Mohamed Nafti zusammengetroffen. (picture alliance / dpa / Michael Brandt)
    In der Hauptstadt Algier ist unter anderem ein Treffen mit Staatspräsident Tebboune geplant. Algerien gilt als strategischer Partner Deutschlands in der Energiepolitik. Das Land ist einer der wichtigsten Gaslieferanten der EU.
    Neben Fragen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit stehen auch sicherheitspolitische Themen auf dem Programm.
    Der CDU-Politiker hatte zuvor in der tunesischen Hauptstadt Tunis erklärt, man wolle gemeinsam mit Tunesien und Algerien versuchen, die Migration aus den afrikanischen Staaten zu verringern. So müssten etwa die Ursachen von Migration aus den Sahel-Ländern bekämpft werden. Dazu gehöre eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation vor Ort, sagte Wadephul nach einem Treffen mit seinem tunesischen Amtskollegen Nafti. Außerdem müsse Schleuserbanden das Handwerk gelegt werden.
    Diese Nachricht wurde am 01.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.