
Demnach sind Teile von Nordrhein-Westfalen, das Rhein-Main-Gebiet und der Oberrhein besonders betroffen, aber auch Teile von Niedersachsen und dem Saarland. Eine Sprecherin des DWD sagt, es sei sehr ungewöhnlich, dass es schon Mitte Januar so eine starke Belastung mit Haselpollen gebe.
Erste Haselblüte schon am 10. Dezember gemeldet
Den ersten blühenden Strauch haben die Naturbeobachter des DWD demnach schon am 10. Dezember gemeldet. Zum Jahreswechsel stand dann in Nordrhein-Westfalen schon fast die Hälfte der Haselsträucher in Blüte. In der Osthälfte von Deutschland sieht die Lage noch anders aus, dort hat kühlere Luft die Entwicklung der sogenannten Frühblüher gebremst.
Start der Pollensaison wegen Klimawandel immer früher
Der Start der Pollensaison verschiebt sich durch den Klimawandel seit Jahren immer weiter nach vorne. Als Hauptgrund dafür gilt, dass sich die Pflanzen durch die immer milderen Winter früher entwickeln. Pollen sind die häufigsten Auslöser von allergischen Atemwegserkrankungen.
Diese Nachricht wurde am 19.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
