Chemnitz
Ausstellung zum Kunstweg "Purple Path" eröffnet

Exponate des Kunst- und Kulturprojekts „Purple Path“ sind erstmals in Chemnitz zu sehen. Die Ausstellung wurde am Abend in der Schlosskirche der sächsischen Stadt eröffnet. Sie läuft bis zum 20. September.

    Zu sehen ist die Schlosskirche in der sächsischen Stadt Chemnitz.
    Die Schloßkirche in Chemnitz, Sachsen (Archivbild). (picture alliance / Joko / Joko)
    Gezeigt werden knapp 40 Porzellangefäße der Künstlerin Uli Aigner. Ergänzt wird die Schau durch eine Videoarbeit des Medienkünstlers Peter Weibel (1944-2023).
    Das Projekt "Purple Path" wurde im Rahmen der europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 initiiert. Der Kunstweg verbindet Chemnitz mit Städten und Gemeinden der Region. Ziel ist es, Kunst an unterschiedlichen Orten zugänglich zu machen.
    Aigner fertigte im Rahmen ihres langjährigen Projekts "One Million" für die Kommunen des Kunst- und Skulpturenwegs kleine Porzellangefäße. Die Arbeiten befinden sich in den Rathäusern der beteiligten Städte und Gemeinden im Erzgebirge, in Mittelsachsen und im Zwickauer Land. Die Videoarbeit von Weibel setzt sich künstlerisch mit der Entwicklung Europas auseinander.
    Diese Nachricht wurde am 22.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.