"Menschenansammlungen meiden"
Auswärtiges Amt erweitert Reisehinweise für die USA

Das Auswärtige Amt hat seine Reisehinweise für die USA erweitert.

    Detailaufnahme Auswärtiges Amt, Werderscher Markt, in Berlin
    Mutmaßliche Agenten mit Verbindung zu Russland in Bayern verhaftet (picture alliance/imageBROKER/Karl-Heinz Spremberg)
    Angesichts der gewaltsamen Einsätze von Beamten der US-Einwanderungsbehörde ICE rät die Bundesregierung, Menschenansammlungen weiträumig zu meiden, in deren Umfeld es zu Gewalt kommen könnte. Als Beispiele hebt das Auswärtige Amt Minneapolis und andere große Städte hervor.
    Derweil kündigte US-Präsident Trump an, dass die Einwanderungsbehörde für ihre Einsätze in Minnesota eine neue Leitung bekommen solle. Er werde seinen Grenzbeauftragten Homan in den Bundesstaat entsenden. Homan sei - Zitat - "hart, aber fair" - und werde direkt an ihn berichten.
    Am Rande von Protesten gegen ICE-Einsatzkräfte war in der Stadt Minneapolis am Samstag ein zweiter Mensch von Bundesbeamten erschossen worden. Daraufhin riefen die früheren US-Präsidenten Obama und Clinton dazu auf, die amerikanischen Werte zu verteidigen. Videos widersprechen der Darstellung der US-Regierung, wonach die Beamten in beiden Fällen in Notwehr gehandelt haben sollen.
    Diese Nachricht wurde am 26.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.