
Das Auswärtige Amt in Berlin sprach von einer niedrigen zweistelligen Zahl. Die deutschen Botschaften in Kathmandu und Peking stünden mit den Familien der Betroffenen sowie den örtlichen Behörden in engem Kontakt, um den Verbleib aufzuklären. Nach Angaben der nepalesischen Behörden konnten bislang 117 ausländische Touristen lebend aus dem Katastrophengebiet gebracht werden - darunter eine aus vier Personen bestehende deutsche Familie aus Bayern.
Die Zahl der Todesopfer wird inzwischen in Nepal mit 538 angegeben. 977 Personen werden vermisst, etwa ein Drittel davon Pilger aus Indien. In Tibet sind es bislang fünf bestätigte Todesfälle, dort gibt es 558 Vermisste.
Nach Angaben der Internationalen Rotkreuz-Föderation sind insgesamt 93.000 Menschen in beiden Ländern von den Auswirkungen der Sturzflut betroffen. So gebe es nicht nur unzählige Verletzte, sondern auch viele obdachlos gewordene Menschen.
Diese Nachricht wurde am 28.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
