
Seit 2010 seien die Verschreibungen um knapp ein Viertel zurückgegangen, teilte das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung, ZI, mit. Damals lag die Zahl der Verordnungen pro 1.000 gesetzlichen Versicherten demnach bei 559. Im Jahr 2024 waren es noch 426. Besonders stark eingebrochen ist die Verschreibung von Antibiotika während der Corona-Pandemie. Wahrscheinlich auch, weil andere Atemwegserreger zu dieser Zeit viel seltener vorkamen, wie das ZI erklärte.
Diese Nachricht wurde am 23.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
