
Wahlhelfer seien gezielt angegriffen und in einigen Fällen bereits ausgefüllte Stimmzettel samt Wahlurnen gestohlen worden, teilte die Kommission in der Hauptstadt Lusaka mit. Es gebe nun innerhalb von 24 Stunden eine Überprüfung der Auszählung sowie eine Evaluierung der Sicherheitslage, hieß es.
Das Land im südlichen Afrika hatte gestern einen Präsidenten und ein Parlament gewählt. Vierzehn Kandidaten bewarben sich um das höchste Amt. Beobachter rechnen mit einem engen Rennen zwischen dem amtierenden Staatschef Hichilema und dem Chef des Oppositionsbündnisses Mundubile.
Vorherrschendes Wahlkampfthema war die Wirtschaftskrise. Sambia ist trotz seines Rohstoffreichtums hoch verschuldet. Die Lebenshaltungskosten sowie die Arbeitslosigkeit sind hoch.
Diese Nachricht wurde am 14.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
