
Sie protestieren gegen Jobabbau und weitere Einschnitte in der Autoindustrie. IG-Metall-Chefin Benner sprach angesichts der vielen weggefallenen Arbeitsplätze von einem "beispiellosen Angriff auf die Beschäftigten in der Automobilindustrie". Auch andere Errungenschaften wie die 35-Stunden-Woche seien in Gefahr.
Mehr Investitionen in deutsche Standorte gefordert
Die IG Metall fordert, dass die Unternehmen wieder stärker in die deutschen Standorte investieren, unter anderem in Bereiche wie Batteriefertigung, autonomes Fahren und moderne Produktionsanlagen. Zudem müsse die Politik für niedrigere Stromkosten und weniger Bürokratie sorgen. Außerdem fordert die Gewerkschaft eine Ausweitung der Zölle bei Autos aus China sowie Finanzhilfen für Zulieferer im Umbau.
Erste Warnstreiks ab November möglich
Anfang Oktober steht die nächste Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie für Baden-Württemberg an. Zum 31. Oktober laufen die Entgelttarifverträge aus. Dann endet auch die sogenannte Friedenspflicht, danach könnte die Gewerkschaft zu Warnstreiks aufrufen.
Diese Nachricht wurde am 21.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
