
In der Begründung der Jury heißt es, Mithu Sanyal sei eine der produktivsten und originellsten Essayistinnen ihrer Generation. Sie verbinde die Sorgfalt der Wissenschaftlerin mit dem Talent der politischen Kommentatorin. Dazu komme die lebhafte und originelle Sprache der Schriftstellerin. Außerdem besitze sie die Offenheit und geistige Freiheit, manche Fragen als derzeit unentscheidbar stehen zu lassen.
Sanyal wurde 1971 in Düsseldorf als Tochter einer polnischen Mutter und eines indischen Vaters geboren. Für ihren Debütroman "Identitti" wurde sie mit dem Ernst-Bloch-Preis und dem Literaturpreis Ruhr ausgezeichnet. Zudem stand das Werk auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises.
Diese Nachricht wurde am 30.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
