Frankreich
Baby mit seltenem Tumor erstmals im Mutterleib behandelt

In Frankreich ist ein Baby mit einer seltenen Tumorerkrankung erfolgreich im Mutterleib behandelt worden. Durch die Einnahme eines Medikaments konnte das Wachstum des Tumors gebremst werden. Das Spezialmedikament hemmt die Neubildung von Blutgefäßen.

    Eine schwangere Frau liegt in einem Krankenhausbett.
    Durch Schlucken eines Medikaments konnte bei dem Ungeborenen das Wachstum des Tumors gestoppt werden (Symbolbild). (IMAGO / Westend61 / IMAGO / Eva Blanco)
    Der zuständige Arzt der Entbindungsklinik in Mülhausen sagte, der Tumor im Halsbereich infolge des Kasabach-Merritt-Syndroms (KMS) habe die Atmung des Babys zuvor massiv gefährdet.
    Das Kind kam Mitte November zur Welt, mit geschrumpftem Tumor und musste nach der Geburt nicht beatmet werden. Einen Monat später wurde das Baby entlassen und wird nun regelmäßig im Krankenhaus untersucht.
    Diese Nachricht wurde am 17.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.