
In ihrer Rede vor dem EU-Parlament in Straßburg sagte Baerbock, die internationale Ordnung stehe nicht nur unter Druck, sie werde angegriffen. Sie appellierte an die EU, eine überregionale Allianz zu bilden. Die Welt brauche die UNO und im Moment brauche auch die UNO die Welt, fügte sie hinzu. Angesichts der finanziellen Krise, in der sich die Vereinten Nationen befänden, rief Baerbock die EU dazu auf, weiterhin ihre Beiträge an die Organisation zu zahlen.
Die ehemalige Bundesaußenministerin war nach dem Regierungswechsel in Deutschland im vergangenen Jahr zur Präsidentin der UNO-Generalversammlung gewählt und im September vereidigt worden.
Diese Nachricht wurde am 10.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
