
Die für die Infrastruktur zuständige Tochter DB InfraGo werde ein Eilverfahren dagegen anstreben, meldet die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf Bahnkreise. Das bundeseigene Unternehmen argumentiere, dass der Beschluss der Netzagentur Konflikte und rechtliche Probleme bei der Nutzung der Bahntrassen zur Folge hätte.
Die Behörde hatte Mitte Juli entschieden, dass die DB InfraGo auf stark belasteten Strecken mindestens ein Viertel der Kapazitäten an Wettbewerber vergeben muss.
Hintergrund ist der geplante Markteintritt des italienischen Eisenbahnunternehmens Italo in den deutschen Fernverkehr ab 2028.
Diese Nachricht wurde am 14.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
