Ukraine-Krieg
Bahnbetreiber wirft Russland systematischen Angriff auf Bahnnetz vor

Die Ukraine hat Russland einen systematischen Angriff auf ihr Eisenbahnnetz vorgeworfen.

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    Wie die staatliche Bahngesellschaft mitteilte, ist das gesamte Zugpersonal in höchster Alarmbereitschaft. Sie warnte vor möglichen Evakuierungen und Verspätungen von Zügen sowie Umleitungen in der zentralukrainischen Region Dnipro. Nach Angaben des polnischen Bahnbetreibers traf eine russische Drohne in der Ukraine einen Zug in Richtung Warschau. Es sei niemand verletzt worden. Ein Grenzübergang nach Polen wurde nach einem Angriff vorübergehend geschlossen. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" musste bei einem anderen Vorfall ein privat gecharterter Sonderzug teilweise evakuiert werden, nachdem es in der Nähe Drohenbeschuss gegeben hatte. An Bord waren demnach ein Berater von Bundeskanzler Merz und der ehemalige britische Premier Johnson, die zu Beratungen in Kiew gewesen waren. Das russische Verteidigungsministerium erklärte, es habe in der Westukraine Infrastruktur attackiert, die für Militärtransporte aus Europa genutzt werde. Auch die Ukraine griff mit Drohnen mehrere zivile und industrielle Ziele in Russland an. Nach örtlichen Berichten starben mindestens zwei Menschen, mehrere Personen wurden verletzt. Eine vermeintliche Drohnensichtung in Litauens Hauptstadt Vilnius stellte sich inzwischen als Fehlalarm heraus.
    Diese Nachricht wurde am 13.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.