
Klar sei, dass wer Hilfe brauche, auch Hilfe erhalten müsse, sagte die SPD-Kovorsitzende der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Zur Solidarität gehöre aber auch, dass wer arbeiten könne, sich um Arbeit bemühen müsse. Hier sei ein konsequentes Vorgehen der zuständigen Behörden eine Frage der Gerechtigkeit, da Leistungsmissbrauch keine Lappalie sei. Zugleich betonte Bas, dass dies aus ihrer Sicht "nur ganz wenige Menschen" betreffe.
Auf die rund 5,5 Millionen Bürgergeld-Bezieher kommen ab morgen Änderungen zu. Neben der Umbenennung in "Grundsicherung" wächst auch der Druck, einen Job anzunehmen. Wirken Bezieher nicht mit, kann die Leistung gekürzt oder im Extremfall ganz gestrichen werden.
Diese Nachricht wurde am 30.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
