
Das Projekt umfasse in einer ersten Phase Investitionen in Höhe von einer Milliarde Euro und eine Leistung von 300 Megawatt, teilte das spanische Energieunternehmen Moeve mit. Jährlich sollen bis 50.000 Tonnen Wasserstoff erzeugt werden. Spaniens Regierungschef Sánchez bezeichnete das Projekt als wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Die Anlage wird mit rund 300 Millionen Euro von der Europäischen Union gefördert. Eine etwas größere ist in Emden im Bau.
Der Strom in Spanien soll ausschließlich aus Wind und Sonne kommen. Der Wasserbedarf soll durch die Aufbereitung von Abwässern aus Haushalten und der Wirtschaft gedeckt werden.
Langfristig will Spanien Wasserstoff durch Pipelines auch an energieintensive Industrien unter anderem in Deutschland liefern.
Diese Nachricht wurde am 18.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
