Bildung
Bayerische Landesregierung: Mangel an Kita-Personal bis 2029 behoben

Die Lage der Kindertagesstätten in Bayern hat sich laut der Landesregierung verbessert.

    Ulrike Scharf, (CSU) Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, gibt nach einer Pressekonferenz den Journalisten ein Interview.
    Ulrike Scharf, (CSU) Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales. (Peter Kneffel / dpa / Peter Kneffel)
    Unter Verweis auf eine Studie des Staatsinstituts für Frühpädagogik und Medienkompetenz teilte Familienministerin Scharf mit, bis 2029 dürfte der Personalmangel behoben sein. Die Zahl der Fach- und Ergänzungskräfte sei in den vergangenen zehn Jahren um fast 56 Prozent auf rund 130.000 erhöht worden, führte die CSU-Politikerin aus. Zur Fachkräftegewinnung wurde in Bayern unter anderem die Ausbildung verkürzt. Zudem wurden die Kombination von Theorievermittlung an Fachakademien und Praxisvermittlung in Kitas verstetigt sowie die Prämie für bestandene Abschlussprüfungen auf 3.000 Euro erhöht.
    Noch im Herbst hatte die Gewerkschaft Verdi allerdings kritisiert, Bayern sei bundesweit Schlusslicht bei den Qualifikationen von Kita-Beschäftigten. Statt der Fachkräfte werde vor allem geringer qualifiziertes Personal eingesetzt. Die zehn Kommunen mit der schlechtesten Fachkraftquote lägen alle in Bayern.
    Diese Nachricht wurde am 25.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.